Europas neue Sklaven
Categorie: Films

Duitse
documentaire uit 2004 over nieuwe
slavernij in Europa. Vooral in Zuid-Europa werken veel illegale Afrikanen en Oost-Europeanen in de kastuinbouw.
Regie: Rolf Pflücke
Samenvatting
Spanien tut sich schwer mit dem Wandel vom Auswanderungs- zum Einwanderungsland. Es sind die Nordafrikaner, die Osteuropäer und die Südamerikaner, mit denen die Bevölkerung ein Problem hat. Spanien braucht heute zahlreiche ausländische Arbeitnehmer, vor allem in Dienstleistungsunternehmen und in der intensiven Landwirtschaft im Südosten des Landes.
Zu der harten Erntearbeit in der Plastiklandwirtschaft sind heute kaum noch Spanier bereit. Vorwiegend Marokkaner und in jüngster Zeit auch Ecuadorianer, von denen viele als Touristen eingereist und deshalb ohne Arbeitserlaubnis sind, arbeiten dort. Sie werden häufig von Organisationen, die mit der illegalen Arbeitsvermittlung Geld verdienen, für einzelne Tage an landwirtschaftliche Unternehmer 'vermietet'.
Quadratkilometerweit erstrecken sich die Plastikplanen, unter denen
Tomaten, Gurken, Paprika und vieles andere Gemüse wächst, das wir so selbstverständlich zu sehr erschwinglichen Preisen das ganze Jahr in unseren Einkaufsmärkten von Aldi bis Edeka finden. Unter der Hitze der Plastikplanen arbeiten Immigranten, Menschen ohne Papiere, für indiskutable Billiglöhne. Ein besonderes Augenmerk wirft der
Film auf die Ecuadorianer. Sie werden regelrecht von zu Hause abgeholt und ins Land geschleust.
Zie ook:
Slavernij
Links:
arbeiterkammer.com/online/filmreihe-zukunft-umwelt
